In 3 Schritten entspannt einschlafen: feel, breathe, sleep

#1 Vor dem Schlafengehen ist vor dem Aufwachen

So wie du dich abschminkst und dir die Zähne putzt, kannst du auch eine kleine Runde mentale Hygiene in deine Abendroutine einbinden. Wenn du dich ins Bett gekuschelt hast, nimm dir ein paar Augenblicke Zeit, um Abstand von deinen Gedanken zu nehmen und in Kontakt zu deinen Gefühlen zu kommen. Wie fühlst du dich? Wenn es ein Gefühl ist, das dir gefällt, dann bleibe dabei, lege deine  Hände auf Brust und Bauch und fahre fort, wie unter Punkt #3 beschrieben. Wenn du dich gerne anders fühlen möchtest, dann lies weiter unter Punkt #2.

#2 Was du denkst, ist was du fühlst

Was du denkst, ist was du fühlst. Oder anders gesagt: Deine Gedanken formen deine Gefühle. Wenn du dich also besser fühlen möchtest, dann lenke deine Gedanken auf ein Erlebnis, eine Person oder etwas, was du gerne tust, etwas, dass das gewünschte Gefühl in dir auslöst. Denke in allen Einzelheiten daran, lass vor deinem inneren Auge ein deutliches, detailreiches Bild ent-stehen! Beachte jede Kleinigkeit. Fasse dein Gefühl dann in ein Wort: „Ich fühle (mich) …!“  Verbinde dich bewusst mit deinem Atem, lege dazu eine Hand auf einen Bauch und eine Hand auf deinen Brustkorb.

#3 Einatmen, ausatmen, wiederholen

Einatmen, ausatmen, wiederholen. Nimm für ein paar Atemzüge wahr, wie sich dein Oberkörper im Rythmus deines Atmens sanft bewegt. Einatmend sammele dann mit den Worten „Ich fühle (mich…)“ das gewünschte und von dir erzeugte Gefühl unter deinen Handflächen. Ausatmend benenne das Gefühl (…leicht, zufrieden, glücklich, mutig…) und lass es sich in deinem Körper ausbreiten. Atme gleich-mäßig und sanft weiter, nimm bewusst wahr, wie dein Empfinden deinen Gedanken folgt und lass dich auf deiner positiven Gefühlswelle sanft in den Schlaf tragen.