Think different: Wie du deinen Gedanken eine neue Qualität gibst

Yogasutra, Vers 02-33: Störende Gedanken können durch das Denken an ihr Gegenteil überwunden werden

Das hört sich wunderbar leicht an, was Patanjali uns in seinem Leitfaden, dem Yogasutra, rät. Aber einfach nur das Gegenteil zu denken kann auch schnell dazu führen, dass man sich etwas vormacht und sich selbst ordentlich was in die Tasche lügt. Ob das der Fall ist, merkt man recht gut daran, wie sich dieses gekünstelte positive Denken anfühlt, ob man sich wirklich glaubt.

Seinen Gedanken aber eine andere Energie zu geben, sie in eine andere Richtung zu lenken, kann einen positiven Einfluss auf unsere Stimmung haben. Wenn du merkst, dass du ständig um einen störenden Gedanken kreist, halte kurz inne und ändere die Denkrichtung. Ein paar Beispiele findest du hier:

– Das schaffe ich nicht.

+ Ich gebe mein Bestes!

– Immer der gleiche Trott.

+ Ich probiere morgen etwas Neues aus!

– Ich hasse meinen Job.

+ Ich kann mir eine neue Aufgabe suchen!

+ Ich bin mir selbst mein bester Freund!

– Die Welt ist schlecht.

+ Ich konzentriere mich auf das Gute in meinem Leben!

– Die Zukunft ist grau.

+ Ich bestimme, wie mein Leben verläuft!

– War das ein doofer Tag.

+ Morgen ist ein neuer Tag!